Liestal, 18. Januar 2010 Seit Anfang dieses Jahres stehen mittels des Baselbieter Energiepakets während zehn Jahren 50 Millionen Franken für energetisch sinnvolle Renovationen zur Verfügung. Die Partner des Baselbieter Energiepakets, der Kanton Baselland, die Wirtschaftskammer Baselland, der Baselbieter Hauseigentümerverband und die Basellandschaftliche Kantonalbank zeigten an einer Informationsveranstaltung im Rahmen der swissbau 2010 auf, wie diese Fördergelder eingesetzt werden können.
Auf der Internetplattform www.bl-energiepaket.ch finden die Renovationswilligen Informationen sowie alle benötigten Gesuchsformulare und Wegleitungen für entsprechende Förderbeiträge. Bis ins Jahr 2050 sollen alle Altbauten im Kanton Basel-Landschaft den Anforderungen der so genannten „2'000 Watt-Gesellschaft“ entsprechen. Entsprechend sollen nun mit den finanziellen Förderbeiträgen des Kantons und des Bundes energietechnische Gebäudesanierungen verstärkt vorangetrieben werden, machte Dr. Alberto Isenburg, Leiter des Baselbieter Amts für Umweltschutz und Energie bekannt.
Als Partner des Baselbieter Energiepakets unterstütze die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) ihre Kunden bei energietechnisch sinnvollen Renovationen unter anderem mit einem Beitrag an die Energieanalyse, der abhängig sei von der Höhe der Finanzierung. Diese Botschaft überbrachte Christoph Loeb, Nachhaltigkeitsverantwortlicher der BLKB, in seiner Grussbotschaft. Nationalrat Hans Rudolf Gysin betonte als Präsident des Baselbieter Hauseigentümerverbands (HEV), dass der HEV Baselland alle Baselbieter Hauseigentümer umfassend über die Möglichkeiten aus dem Energiepaket informieren wird. Er freue sich über das Baselbieter Energiepaket auch als Direktor der Wirtschaftskammer Baselland, sagte Nationalrat Gysin in seiner Grussbotschaft weiter. Die Wirtschaftskammer werde als offizieller Partner des Baselbieter Energiepakets die branchen- und zielgruppenspezifische Wissensvermittlung hin zur KMU-Wirtschaft mit geeigneten Massnahmen sicherstellen. |