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Die Palette der Exportförderungsinstrumente ist vielseitig und nicht immer auf den ersten Blick überschaubar, doch die Auslandtätigkeit gewinnt für die Schweizer Wirtschaft zunehmend an Bedeutung. Insbesondere für die einheimische KMU-Wirtschaft gilt es, die damit verbundenen Risiken zu erkennen und Chancen zu nutzen: Mit diesem Ziel hat die Wirtschaftskammer Baselland in Zusammenarbeit mit Osec Business Network Switzerland gestern im Restaurant Dreiländereck in Basel vor über 70 regionalen Unternehmern einen Informationsanlass durchgeführt. Aus erster Hand konnten dem Publikum Ratschläge und Hinweise vermittelt werden. Daniel Küng, seit 1. Juni 2004 neuer CEO der Osec, ermutigte dabei die Unternehmer, die Möglichkeiten zu nutzen, die sich in den internationalen Märkten bieten, um an Wettbewerbsfähigkeit zu gewinnen.
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Erneut gegen 40'000 Besucherinnen und Besucher, fünf Tage traumhaftes Herbstwetter, keine Unfälle und keine nennenswerten Pannen sowie durchs Band sehr zufriedene Aussteller: Dieses Fazit zieht die Wirtschaftskammer Baselland in Partnerschaft mit dem Kanton Basel-Landschaft zur Berufsschau 2005, die gestern Sonntag Abend zu Ende ging. Der grösste "Marktplatz der Lehrberufe" der Schweiz präsentierte vom 26. bis 30. Oktober im KUSPO Pratteln auf 2’500 Quadratmetern insgesamt 170 Lehrberufe, für die in der Region auch Lehrstellen angeboten werden. Noch stärker als in früheren Jahren war der enorme Besucherandrang der Abschluss-Schulklassen, welche die räumlichen Kapazitäten des KUSPO enorm beansprucht haben. Hingegen entwickeln sich der Freitag Abend sowie das Wochenende als ideale Informationstage für Eltern mit Kinder, die erst in vier bis fünf Jahren vor der Berufswahl stehen, und insbesondere für jene Jugendlichen, die ihren Schulbesuch mit einer zweiten, vertiefteren Berufswahl-Tour durch die Ausstellung ergänzen. Die Wirtschaftskammer ist mit diesem Resultat sehr zufrieden. Die Berufsschau hat sich als Schweizer "Kompetenzzentrum für Berufswahl" etabliert und damit die anvisierten Ziele einmal mehr optimal erreicht.
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Weil die Schweizer Wirtschaft endlich wieder einen entscheidenden Wachstums-Impuls braucht, befürwortet der Wirtschaftsrat Baselland – das "Parlament" der Wirtschaftskammer Baselland – für die Abstimmung vom 25. September einstimmig die Annahme der erweiterten Personenfreizügigkeit. Zweimal Ja lautet seine Parole für das neue kantonale Familienzulagen-Gesetz. In aller Entschiedenheit sagt der Wirtschaftsrat jedoch Nein zur überrissenen, KMU-feindlichen SP-Initiative "Kinderzulagen für alle“.
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Die Besten der diesjährigen Lehrabschlussprüfungen im Baselbiet (Note 5,3 und höher) genossen gestern Samstag Nachmittag den traditionellen Alpenrundflug, zu dem die Wirtschaftskammer Baselland zusammen mit der «Baselbieter Gönnervereinigung zur Förderung der Berufslehre» traditionell eingeladen hatten. Rund 150 begeisterte junge "Prüfungs-Überflieger" und Gäste erlebten dabei – trotz Bewölkung – das Schweizer Alpenpanorama aus der ungewohnten Vogelperspektive.
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Die Erweiterung der Personenfreizügigkeit ist für die Schweizer Wirtschaft zweifellos eine Herausforderung. Die Abkommen mit der EU bieten jedoch gerade auch für die KMU-Wirtschaft in der Nordwestschweiz neue Chancen für Wachstum – sowohl mit den EU-Ländern als auch innerhalb der schweizerischen Binnenwirtschaft. Ein Ja zur erweiterten Personenfreizügigkeit, über die am 25. September abgestimmt wird, bringt solche neue Chancen. Dieses Fazit zogen gestern im KUSPO Pratteln am "Tag der Wirtschaft" der Wirtschaftskammer Baselland hochkarätige Referenten: Nationalrat und Unternehmer Peter Spuhler, die Regierungsräte Adrian Ballmer (Baselland) und Roland Brogli (Aargau), der Unternehmer Bernhard Burgener sowie Nationalrat und Wirtschaftskammer-Direktor Hans Rudolf Gysin. Über 600 Gäste aus der regionalen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft füllten den Saal im KUSPO Pratteln bis auf den letzten Platz.
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Die «Dalhousie Pipe Band» mit schottischen Highland-Klängen und «Egon Egemann» sorgten für eine spezielle und für alle Teilnehmer unvergessliche Note an der diesjährigen Lehrabschluss-Prämierungsfeier im Kultur- und Sportzentrum Münchenstein. Bereits zum dreizehnten Male wurden die Besten der Berufsprüfungen im Kanton Basel-Landschaft (Abschluss-Note 5,3 und höher) besonders ausgezeichnet. Gastgeber waren wiederum die Wirtschaftskammer Baselland und die «Baselbieter Gönnervereinigung zur Förderung der Berufslehre». Über 500 Gäste und 80 frischgebackene Berufsleute, deren Eltern, Lehrmeisterinnen und Lehrmeister, die Berufsschul-Lehrerschaft, Prüfungsexpertinnen und –experten sowie Baselbieter Behördenvertreter feierten zusammen mit den jungen Berufsleuten ihre herausragenden Prüfungserfolge.
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Mit über 86 Prozent Ja-Stimmen verlangt die Baselbieter Stimmbevölkerung, dass die Behörden die staatliche Bürokratie deutlich abbauen und so der KMU-Wirtschaft im Kanton mehr Luft für die wesentlichen Aufgaben im Unternehmen bieten. Damit wird dem bisher ungehemmten Wachstum der Regulierungsdichte und dem Administrativballast auf dem Buckel der KMU schweizweit zum ersten Mal per Gesetz der Riegel geschoben. Das überwältigende Abstimmungsresultat wertet die Initiantin der beiden Vorlagen, die Wirtschaftskammer Baselland, auch als klares Bekenntnis der Bevölkerung zur Baselbieter KMU-Wirtschaft und zu einem starken Wirtschaftsstandort Baselland. Die Wirtschaftskammer dankt der Bevölkerung herzlich für diesen klaren Vertrauensbeweis und diese wichtige moralische Unterstützung. Bereits innerhalb eines Jahres müssen die wichtigsten Massnahmen des Gesetzes realisiert sein.
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Mit der bundesgerichtlichen Aufhebung des moderaten Baselbieter Eigenmietwertes und gleichzeitig des Wohnkostenabzugs für Mieter verliert der Kanton Baselland einen entscheidenden Standortvorteil. Diese Attraktivität muss nun durch eine generelle Steuersenkung im Umfang von rund 150 Mio. Franken (90 Mio. Kanton, 60 Mio. Gemeinden) wieder umgehend sichergestellt werden: Zu dieser Beurteilung ist die nach Bekanntwerden des Urteils noch am letzten Freitag gebildete Taskforce aus Vertretern des Hauseigentümerverbandes Baselland und der Baselbieter KMU-Wirtschaft gekommen. Sie hat über das Wochenende die Folgen des Bundesgerichtsentscheides in einer ersten Standortbestimmung analysiert und die Auswirkungen sowohl für die Wohneigentümer und die Mieterschaft als auch für die Baselbieter Wirtschaft beurteilt. Die Taskforce prüft und bearbeitet bereits mit Hochdruck die Lancierung einer entsprechenden Volksinitiative für eine Steuersenkung im Umfang von mindestens 10 Prozent.
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Mit Genugtuung nimmt die Wirtschaftskammer Baselland zur Kenntnis, dass die Schweizerische Steuerkonferenz (SSK) endlich zur Vernunft gefunden und heute Donnerstag Nachmittag die Einführung des Neuen Lohnausweises (NLA) auf 2007 verschoben hat. Dies verschafft nun die dringend erforderliche "Luft", um den heute vorliegenden NLA in der Praxis auf Herz und Nieren zu testen und die darin – nach Expertenaussagen – enthaltenen Fehler und juristischen Fallstricke sowie den nach wie vor sinnlosen Administrativaufwand nachhaltig zu korrigieren. Unter diesem Aspekt ist für die Wirtschaftskammer schlicht unannehmbar, dass die SSK ihren Verschiebungs-Entscheid mit der Quasi-Verpflichtung verbindet, die Wirtschaftsverbände und ihre politischen Vertreter hätten nun ihren Grundsatz-Widerstand aufzugeben und auch die noch hängigen parlamentarischen Vorstösse zu sistieren. Mit der Verschiebung ist vorerst eine "Schlacht" gegen die überbordende Staatsbürokratie gewonnen – aber sicher noch nicht der entscheidende "Krieg".
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Das Parlament des Kantons Basel-Landschaft sagt mit rund 80 Prozent Stimmenmehrheit Ja zum Abbau der überbordenden Behördenbürokratie in der kantonalen Verwaltung. Mit seinem Entscheid vom vergangenen Freitag hat der Landrat nicht nur die von der Wirtschaftskammer Baselland lancierte «KMU-Förderungsinitiative» auf Verfassungsebene und die «KMU-Entlastungsinitiative» auf Gesetzesstufe komfortabel gutgeheissen, sondern gleichzeitig als erstes Kantonsparlament in der Schweiz eine Verfassungs- und eine Gesetzesvorlage unterstützt, die eine Kantonsbehörde verbindlich verpflichten, aktiv die behördlich verfügte Administration für die KMU-Wirtschaft zu bekämpfen und abzubauen. Beide Initiativen wurden von der Wirtschaftskammer – die kantonale Dachorganisation für KMU aus Gewerbe, Handel, Dienstleistung und Industrie – im November 2003 mit insgesamt über 11'000 Unterschriften eingereicht. Sie wertet denn auch diesen Beschluss, der in Kürze zur Volksabstimmung vorgelegt wird, als wegweisenden Meilenstein im Kampf gegen die seit Jahren nicht nur auf Bundes- sondern auch auf kantonaler Ebene stetig anwachsende Regelungsdichte.
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Unter dem Eindruck der verheerenden Flutkatastrophe in Südostasien verzichtete die Wirtschaftskammer Baselland bewusst auf wirtschaftspolitische Aussagen und Wünsche fürs Neue Jahr. Wirtschaftskammer-Präsident Andreas Schneider rief die über 400 Gäste aus der regionalen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft vielmehr auf, mit Anteilnahme, insbesondere aber mit tatkräftiger Mithilfe, dafür zu sorgen, dass für die Betroffenen das Glück eines Tages wieder möglich wird, denn – gemäss Albert Schweizer – ist das Glück das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt. Dr. Beat Oberlin, neuer Präsident der Geschäftsleitung der Basellandschaftlichen Kantonalbank, zeigte den erfreulichen Optimismus auf, der für 2005 in der regionalen Wirtschaft wieder deutlich spürbar ist.
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