Wirtschaftskammer Baselland Wirtschaftskammer Baselland
Neujahrsapéro 2004

Wirtschaftskammer-Präsident wünscht allen ein «bewegtes» 2004

Liestal - Kreativität, Mut, Kraft und Beharrlichkeit für die kommenden Herausforderungen, die der Baselbieter KMU-Wirtschaft und der ganzen Bevölkerung ein im besten Sinne des Wortes bewegtes und damit erfolgreiches 2004 bringen: Diese Wünsche stellte die Wirtschaftskammer Baselland im Rahmen ihres zweiten Neujahrs-Apéros an den Jahresbeginn. Gegen 500 Gäste nutzten dabei die Gelegenheit, am Hauptsitz der Basellandschaftlichen Kantonalbank in Liestal gemeinsam auf ein erfreuliches neues Jahr anzustossen.

Gastgeber Paul Nyffeler, Präsident der Geschäftsleitung der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB), machte in seiner Begrüssung die bemerkenswerte Feststellung, dass in der Wirtschaft trotz vieler negativer Ereignisse im vergangenen Jahr von Rezession nichts zu spüren sei - im Gegenteil. Die neuesten Ergebnisse der von der BLKB jährlich durchgeführten Umfrage würden zeigen, dass sich die Situation für viele Unternehmen spürbar gebessert habe. «Damit das so bleibt, müssen wir uns aber weiter anstrengen», appellierte Paul Nyffeler an die Wirtschaft. Die Wettbewerbsfähigkeit in der Region Nordwestschweiz sei möglicherweise besser als im Durchschnitt der Schweiz, aber sie sei noch weiter verbesserungsfähig.

Bewegung muss sich wieder für alle lohnen
Bewegung darf nicht mehr länger quasi bestraft und Bewegungslosigkeit hingegen belohnt werden. Erfolg, Ertrag und Gewinn müssen wieder als unabdingbare Voraussetzung für Innovationen und Wachstum bewertet werden, stellte Andreas Schneider, Präsident der Wirtschaftskammer Baselland, in seiner Neujahrs-Ansprache fest. Er leitete sie ein mit einem leicht angepassten Zitat der früheren Nationalrätin Maya Lalive d'Epinay: «In der Schweiz bewegt sich deshalb nichts mehr, weil zu viele davon profitieren, dass sich nichts mehr bewegt. Wer aber bringt wieder Bewegung - beispielsweise in die Wirtschaft? Die Antwort liegt für Schneider auf der Hand: In erster Linie die KMU, die weit über 90 Prozent der Wirtschaft repräsentieren. Denn: Die KMU seien es traditionell, die unter dem Strich am meisten Innovation und Flexibilität zeigen und auch immer wieder den Mut aufbringen würden, Neues zu wagen und etwas zu bewegen, selbst wenn am Konjunkturhimmel graue Wolken stehen. Zu Beginn des neuen Jahres seien allerdings die Zeichen für einen konjunkturellen Aufschwung weitaus positiver als noch vor 12 Monaten.

Behörden-Bürokratie, Submissionswesen und Berufsbildung im Visier
Andreas Schneider zeigte auf, in welche politische Bereiche die Wirtschaftskammer im neuen Jahr «Bewegung» bringen will: an erster Stelle im Kanton beim Abbau der überbordenden Behörden-Bürokratie zulasten der KMU sowie - mit Zielrichtung Bund - im Kampf gegen den neuen Lohnausweis.

Darüber hinaus fordere die Baselbieter KMU-Wirtschaft gleichlange Spiesse bei öffentlichen Ausschreibungen des Kantons und seiner Gemeinden. Und nicht zuletzt werde sich die Wirtschaftskammer für die Optimierung der Berufsbildung einsetzen - allem voran für die Förderung des Lehrstellenverbundes, der sich als sehr wirksames neues Instrument innerhalb der Berufsbildung erwiesen habe.

 

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Wirtschaftskammer-Präsident Andreas Schneider: «Ich wünsche Ihnen allen viel Kreativität, Mut, Kraft und Beharrlichkeit für ein erfolgreiches, glückliches und - im besten Sinne des Wortes - <bewegtes> 2004.»



Paul Nyffeler, Präsident der Geschäftsleitung BLKB, fordert zu weiteren Anstrengungen auf.



Stefan Abrecht, AHV-Ausgleichskasse, Jürg Humbel und Nationalrat Christian Miesch.



Nationalrat Caspar Baader (Mitte) mit dem neuen Regionalredaktor von SF DRS.



Das einladende Buffet lockte die Gäste an.



Dr. Kuno Haemisegger, Bankiervereinigung, und Martin Siegrist, seco.

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