Im Fokus wichtiger Themen
10.05.07 - 08:00 / Autor: Marcel W. Buess
Gelterkinden - Beim GVG läuft alles rund: Über 100 Teilnehmer nahmen an der Generalversammlung im Altersheim Gelterkinden teil. Dank 17 Neueintritten hat die Mitgliederzahl mit 247 eine neue Rekordmarke erreicht. Und die Gewerbeausstellung «fokus 07» ist hervorragend aufgegleist.

Einmal mehr: sehr gut besuchte GV der Gelterkinder KMU. |  |
Präsident Markus Hemmig konnte noch nie so viele Mitglieder an einer Generalversammlung begrüssen. Über 100 Personen und rund 70 KMU-Betriebe waren anwesend. Dieser Grossaufmarsch zeigt, dass es dem Gewerbeverein Gelterkinden und Umgebung gut geht, dass er aktiv und damit attraktiv ist.
Fokus 07 An der Generalversammlung wurde der Countdown zur diesjährigen Gewerbeausstellung eingeläutet. OK-Präsidentin Esther Freivogel konnte nur Erfreuliches berichten: Auf 1'500 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentierten sich vom 27. bis 29. April 2007 über 110 Betriebe. Der Grossanlass «fokus 07» steht – mit einem beachtlichen Budget von 300'000 Franken. Er wird zweifellos das prägende Ereignis des Vereinsjahres 2007 sein.
30 Jahre aktive Mitglieder Margrit und Walter Meier sind bereits seit 1976 Mitglieder im Gewerbeverein Gelterkinden. Und das von beiden repräsentierte Schuhhaus Schönenberger gehört dem Verein bereits seit 60 Jahren an. Mit anerkennenden Worten seitens des Präsidenten und einem kräftigen Applaus der Versammlung wurden die «Jubilare» geehrt. Margrit Meier wurde zudem zum Freimitglied ernannt.
Soziale Verantwortung Margret Baader, Präsidentin der Sozialhilfebehörde Gelterkinden, orientierte die Mitglieder über neue Möglichkeiten bei der Beschäftigung von leistungsreduzierten Menschen. Seit dem 1. Januar 2007 können aus dem Sozialhilfebudget nun auch an nicht steuerbefreite Betriebe Lohnkostenbeiträge geleistet werden, wenn diese unterstützungsberechtigte und leistungseingeschränkte Personen beschäftigen.
Mit diesem Modell, das jeweils maximal ein Jahr läuft, will man in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft versuchen, Sozialhilfeempfänger wieder in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Laut Baader liegt es im Interesse sowohl des Gemeinwesens als auch der Wirtschaft, Menschen nur so lange in der Sozialhilfe zu behalten, als sie nicht in der Lage sind, sich selbst zu helfen. Damit diese Hilfe zur Selbsthilfe aber letztlich von Erfolg gekrönt sei, brauche es nicht nur den Willen der Betroffenen, sondern auch die Bereitschaft der Arbeitgeber, diesen Menschen eine Chance zu geben.
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