Unbehinderte Kommunikation – oder doch nicht?
10.04.06 - 08:00 / Autor: Nationalrat Hans Rudolf Gysin
Liestal - Toll, was uns die modernen Kommunikationstechnologien heute alles ermöglichen: mit dem Handy überall erreichbar oder via Internet mit der ganzen Welt verbunden sein. Und mit Systemen wie GPS werden wir fast automatisch an jeden Punkt in Europa gelotst. Da erstaunt es doch, wie schwierig es offenbar immer noch ist, nicht ganz unwesentliche Informationen wie die Verkehrslage rasch und aktuell an jene zu bringen, welche auf den Strassen verkehren.

Nationalrat Hans Rudolf Gysin (Foto: ebo.). |  |
Wir alle kennen ja den Frust: Wir wählen einen Fahrweg und stecken – mangels aktueller Information – dann unverhofft in einem Stau, wo wir aus dem Radio – wie die alte Fasnacht – die Meldung hören, dass diese Strecke eigentlich verstopft ist. Danke schön, schon zu spät! Und so füllen sich denn gestaute Strassen immer noch mehr, was eigentlich zu einem guten Teil vermieden werden könnte.
Gerade an diesem bald täglich erlebten Beispiel zeigt sich, dass das modernste Verkehrslenk- und Informationssystem – beispielsweise das 24 Mio. Franken teure Verkehrsleitsystem auf der A2 zwischen Augst und Basel – immer nur so stark ist, wie sein schwächstes Glied in der Kette. Eine dieser Schwächen ist, dass die notwendigen Verkehrsinformationen oft viel zu spät an den Strassenbenutzer gelangen und dann häufig genug auch gar nicht mehr aktuell sind. Gerade im Baselbiet müssen wir an diesem Problem intensiv arbeiten.
Kontakt:
Nationalrat Hans Rudolf Gysin Direktor Wirtschaftskammer Baselland Tel. +41 61 927 65 00 / +41 79 423 56 63
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