Steuerkonferenz zerschlägt letztes Porzellan bei der KMU-Wirtschaft
21.03.05 - 08:00 / Autor: Nationalrat Hans Rudolf Gysin
Bern/Liestal - Der «Standpunkt» Nummer 171 wurde auf dem Weg in die Druckerei gestoppt und in der Redaktion nochmals geöffnet. Grund für diese aussergewöhnliche Massnahme war die Bombe, welche die Schweizerische Steuerkonferenz SSK am Donnerstag Nachmittag im Bundeshaus platzen liess:

Nationalrat Hans Rudolf Gysin fordert die Entmachtung der SSK. |  |
Entgegen allen Empfehlungen politischer Meinungsbildner und gegen die Meinung der eidgenössischen Steuerverwaltung sowie einiger kantonaler Steuerämter hat die SSK in ihrer hemmungslosen Selbstherrlichkeit erneut über alle Köpfe hinweg verfügt, dass die Einführung des Neuen Lohnausweises gnadenlos per 1. Januar 2006 durchgeboxt wird. Dies, obwohl eine Verschiebung um ein Jahr aus ganz pragmatischen Gründen - u. a. wegen fehlender Software bis Mitte 2005 - mehr als nur angezeigt war.
Dieser selbstherrliche Machtmissbrauch einiger Scharfmacher unter den SSK-Steuerbeamten, die ihre Aufgabe als «Staatsdiener» längst mit diktatorischem Gehabe vertauscht haben, kann nicht länger hingenommen werden. Jetzt muss die SSK radikal entmachtet werden.
Kontakt:
Nationalrat Hans Rudolf Gysin Direktor Wirtschaftskammer Baselland Tel. +41 61 927 65 00 / +41 79 423 56 63
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