Wirtschaftskammer Baselland - Export-Geschäft gewinnt in der Schweiz an Bedeutung
Wirtschaftskammer Baselland Wirtschaftskammer Baselland
Export-Geschäft gewinnt in der Schweiz an Bedeutung
30.01.06 - 08:00 / Autor: lic.rer.pol. Christoph Buser

Zürich/Liestal - Das Forum der Schweizer Aussenwirtschaft hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2001 zum bedeutendsten Aussenwirtschaftsanlass der Schweiz entwickelt. Rund 700 Personen aus Wirtschaft und Politik trafen sich Anfang November vergangenen Jahres im Zürcher Hallenstadion, um neue Impulse zum Auslandsgeschäft zu erhalten und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.


Podiumsdiskussion im Hallenstadion Zürich (v. l.): Doris Leuthard, Präsidentin CVP Schweiz; Hans-Jürg Fehr, Präsident SP Schweiz; Moderator Prof. Ernst A. Brugger; Hansruedi Wandfluh, Nationalrat SVP, und Hans Rudolf Gysin, Nationalrat FDP (Foto Osec).

Podiumsdiskussion im Hallenstadion Zürich (v. l.): Doris Leuthard, Präsidentin CVP Schweiz; Hans-Jürg Fehr, Präsident SP Schweiz; Moderator Prof. Ernst A. Brugger; Hansruedi Wandfluh, Nationalrat SVP, und Hans Rudolf Gysin, Nationalrat FDP (Foto Osec).

Organisiert wurde der Anlass vom Business Network Switzerland, einem Zusammenschluss kompetenter Anlaufstellen für alle Fragen zum internationalen Geschäft, dem auch die Wirtschaftskammer Baselland als Mitglied und Partner im Innennetz angehört.

Rüstzeug für KMU bereitstellen
«Wirtschaftswachstum über das Auslandgeschäft»: So lautete im Rahmen dieses Forums am 9. November der Titel einer Podiumsdiskussion, an der auch FDP-Nationalrat und Wirtschaftskammer-Direktor Hans Rudolf Gysin als Referent teilnahm. CVP-Präsidentin und Nationalrätin Doris Leuthard, SP-Parteipräsident und Nationalrat Hans-Jürg Fehr sowie SVP-Nationalrat Hansruedi Wandfluh komplettierten die Podiumsrunde.

Gysin betonte die Notwendigkeit, den kleinen und mittleren Unternehmen das nötige Rüstzeug für den Gang ins Ausland auf einfache Art und Weise zugänglich zu machen. Er verwies in diesem Zusammenhang auf das von der Wirtschaftskammer Baselland zusammen mit Partnerkammern in Deutschland und Frankreich betriebene «Grenzüberschreitende Beratungsnetz», welches vielen kleineren Unternehmen als ganz wichtiger Partner beim Exportgeschäft zur Seite steht.

Auch Staat gefordert
In diesem Bereich sei aber auch der Staat gefordert. Umliegende und vergleichbare Länder würden weitaus grössere Investitionen in die Exportförderung tätigen und die Schweizer KMU sähen sich somit ungleichen Spiessen gegenüber.

In seiner Grussbotschaft betonte Bundesrat Joseph Deiss, dass die Organisatoren des Forums die Türöffner für Schweizer KMU sind und dieser Beitrag den Erfolg auf den internationalen Märkten für die Zukunft sichert. Insbesondere die Veranstaltungen in der Schweiz und die Swiss Business Hubs im Ausland würden die Unternehmer tatkräftig unterstützen.

Zwei Tagungsschwerpunkte in Zürich
Dieses Jahr setzte das Forum der Schweizer Aussenwirtschaft zwei Schwerpunkte. Am ersten Tag stand die Finanzierungsfrage im Zentrum: Welche Finanzierungsmöglichkeiten habe ich als Unternehmer für mein Auslandsgeschäft? Wer sichert meine Risiken ab?

Der zweite Tag befasste sich mit dem chinesischen Markt. Das Forum beleuchtete hier nicht nur die Chancen dieses aufstrebenden Marktes, sondern zeigte auch Gefahren auf: Ist mein Unternehmen fit für den chinesischen Markt? Welche KMU sollen nach China gehen? Welche besser nicht?

Erfolgreiche Unternehmer berichteten von ihren einmaligen Erfahrungen in diesem aufstrebenden Markt und gaben «Lessons Learned» preis. Experten erläuterten, welche Unternehmen diesen Markt angehen sollten und wer besser die Hände von China lässt.

Was Rang und Namen hat …
Der Anlass wartete mit hochkarätigen Persönlichkeiten auf. Neben den Bundesrats-Mitgliedern Micheline Calmy-Rey und Joseph Deiss gab u.a. der CEO und Chairman von Nestlé China, Josef M. Mueller, am Forum seine Erfahrungen im chinesischen Markt weiter. Es legte auch einen speziellen Fokus auf Unternehmerpersönlichkeiten, die ihr Wissen teilen und so dazu beitragen, andere Unternehmen vor vermeidbaren Fehltritten sowohl bei der Finanzierungsfrage als auch beim China-Geschäft zu bewahren. So traten u.a. auch Edgar Oehler, CEO Hartchrom AG/Arbonia Forster AG, oder Thomas Jung, CEO Acutronic AG, auf.


Auch 2006 wird Business Network Switzerland das Forum der Schweizer Aussenwirtschaft durchführen. Das Thema wird im Sommer auf untenstehender Homepage bekannt gegeben.



weiterführende Links:

www.aussenwirtschaftsforum.ch





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