Wachtumsmotor im Export-Geschäft ankurbeln
30.01.06 - 08:00 / Autor: Mario Stoppa
Basel/Liestal - «Der Einstieg in den Export – die Förderangebote des Business Network Switzerland» lautete der Titel der Veranstaltung, die Mitte Dezember im Basler «Dreiländereck» stattfand. Über 70 regionale Unternehmer nutzten die Gelegenheit, sich aus erster Hand über das Export-Geschäft zu informieren. Daniel Küng, seit 1. Juni 2004 neuer CEO der Osec, ermutigte dabei die Unternehmer, die Möglichkeiten der internationalen Märkte zu nutzen, um an Wettbewerbsfähigkeit zu gewinnen.

Beziehungsaufbau und -pflege beim Nachtessen auf der «MS Lällekönig». |  |
In seinem Referat am symbolträchtigen Ort Dreiländereck in Basel rief Nationalrat Hans Rudolf Gysin, Direktor Wirtschaftskammer Baselland, in Erinnerung, dass die Schweizer Wirtschaft ihren hohen Entwicklungsgrad in starkem Masse der engen Verflechtung mit ausländischen Volkswirtschaften verdankt. Umso wichtiger sei es nun im Speziellen auch für die KMU-Wirtschaft, die sich bietenden Chancen dank der Öffnung der internationalen Märkte zu packen.
Export-Geschäft gewinnt weiter an Bedeutung Der Geschäftsführer der Handelskammer beider Basel, Dr. Rainer Füeg, zeigte in erster Linie die möglichen Stolpersteine auf dem Weg in den Export auf und ermunterte die anwesenden Gäste, die ersten Schritte ins Ausland zu wagen. Anhand der Auswertungen aus der «Wirtschaftsstudie Nordwestschweiz» dokumentierte Füeg eindrücklich, wie sich in den letzten Jahren das Exportgeschäft für die Schweizer Wirtschaft entwickelt hat und wie sehr es heute sowie in Zukunft von zentraler Wichtigkeit ist.
Die Zukunft liegt in Asien Der CEO von Osec Business Network Switzerland, Daniel Küng, hielt in seinen Ausführungen fest, dass die Schweizer Exportwirtschaft das Wachstum in diesem Jahr zum zweiten Mal in Folge gerettet hat. Die Exporte seien wiederum stärker als das Bruttoinlandprodukt gewachsen. Unbestritten ist, so Küng weiter, dass internationalisierte Unternehmen wettbewerbsfähiger sind als die «Daheimgebliebenen» – auch im Heimmarkt. Dank dem vereinten Aussenwirtschaftsförderungsnetzwerk von Osec stehe den export-interessierten Firmen ein kompetentes Netzwerk mit zahlreichen Partnern zur Verfügung, die zu allen Fragen des internationalen Geschäfts mit Rat und Tat zur Seite stehen würden. In seinem Ausblick hielt der Hauptreferent fest, dass die Zukunft der Schweizer Unternehmen sich im asiatischen Raum abspielen wird.
«Best Practice» Ihren erfolgreichen Gang auf internationale Märkte demonstrierten René Hagen (Doetsch Grether AG, Basel) und Dr. Robert Sum (Nanosurf AG, Liestal) eindrücklich. Sie unterstrichen insbesondere die Bedeutung der Unterstützungsdienstleistungen. Während die Doetsch Grether AG mit Hilfe des Business Network erfolgreich ein Roll-on-Deodorant in Spanien positionieren konnte, berichtete die Nanosurf von erfolgreichen Auslandstätigkeiten in Brasilien dank der tatkräftigen Unterstützung von Osec.
Wärend des Apéros standen den Teilnehmenden ausgewiesene Export-Spezialisten verschiedenster Förderorganisationen an «Round Tables» Rede und Antwort, bevor ein Abendessen auf der «MS Lällekönig» den informativen und abwechslungsreichen Anlass abrundete. Während der Rundfahrt schwebte wohl so mancher unternehmerische Gedanke über die unweite Landesgrenze hinaus.
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