BGV investiert 110 Mio. CHF
23.03.07 - 16:00 / Autor: Marcel W. Buess
Liestal - Der Spatenstich, an dem neben BGV-Direktor Bernhard Fröhlich auch Landratspräsidentin Elisabeth Schneider-Schneiter und der künftige Regierungsrat Peter Zwick beteiligt waren, markierte am 21. März den Baubeginn der ersten Etappe der Futuro-Überbauung auf dem Areal «Gräubern» in Liestal. Mit dem städtebaulich und ökologisch interessanten Projekt investiert die BGV insgesamt 110 Millionen Franken.

Spatenstich mit fünf von zehn Prominenten (v. l.): Hans-Peter Epple, stv. Direktor BGV, Regierungsrat Peter Zwick, des. Volkswirtschaftsdirektor, Landratspräsidentin Elisabeth Schneider-Schneiter, BGV-Direktor Bernhard Fröhlich und Dr. Fredy Veit, Vizepräsident der BGV-Verwaltungskommission. |  |
Die Basellandschaftliche Gebäudeversicherung (BGV) wird mit der Futuro-Überbauung ihre eigene Raumknappheit beheben und rund 18 Prozent der Gesamtfläche selber beanspruchen, wie BGV-Direktor Bernhard Fröhlich anlässlich des feierlich zelebrierten Spatenstichs bekannt gab. Futuro belegt eine Gesamtfläche von 18'000 Quadratmetern. Die erste Bauetappe umfasst eine Fläche von 9100 Quadratmetern und entspricht einer Investition von 62 Millionen von gesamthaft ca. 110 Millionen Franken für das Gesamtprojekt.
Privatwirtschaft und Kanton unter einem Dach Neben der Gebäudeversicherung werden im Rahmen der ersten Etappe die beiden privaten Unternehmen gribi theurillat AG und Dr. Eicher + Pauli AG in die Futuro-Überbauung einziehen, gleichzeitig mit dem Kantonalen Laboratorium Basel-Landschaft. Bernhard Fröhlich betonte in diesem Zusammenhang, dass auch für den – im Grunde genommen wünschbaren und sinnvollen – Fall einer Zusammenlegung der kantonalen Laboratorien der beiden Basel genug Platz zur Verfügung steht.
Über 50 Millionen fliessen in die KMU-Wirtschaft Neben dem städtebaulich völlig neuartigen Charakter besticht das Futuro-Projekt inbesondere durch die Einhaltung des Minergie-Standards. Mit der Nutzung erneuerbarer Energien (82 Prozent Holzschnitzel-Fernwärme), mit kontrollierter Belüftung inkl. Wärmerückgewinnung, mit minimaler sommerlicher Kühlung durch Grundwasser und dank stromsparender Beleuchtung weist das Projekt eine optimale Energieeffizienz auf.
Mit diesem Bauprojekt will die Basellandschaftliche Gebäudeversicherung auch zur wirtschaftlichen Belebung der Region beitragen. Bis dato wurden bereits Aufträge von rund 15 Millionen Franken vergeben – davon über 50 Prozent im Kanton Basel-Landschaft. Der BGV-Direktor schätzt, dass von der gesamten Investitionssumme zwischen 50 und 70 Prozent in die heimische KMU-Wirtschaft fliessen werden.
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