Wirtschaftskammer Baselland - Klare Absage an mehr Staatsinterventionismus in der Gesundheitspolitik
Wirtschaftskammer Baselland Wirtschaftskammer Baselland
Klare Absage an mehr Staatsinterventionismus in der Gesundheitspolitik
11.03.07 - 18:00 / Autor: Mario Stoppa

Liestal - Das Baselbieter Komitee "Nein zur Scheinlösung Einheitskasse" ist hoch erfreut über das klare Verdikt der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger. Das deutliche Resultat bestätigt das Nein zur Gesundheitsinitiative vom Jahr 2003 und ist eine unmissverständliche Absage an mehr staatliche Interventionen in der Gesundheitspolitik. Einem verstaatlichten Gesundheitswesen ohne Wahlfreiheiten ist somit hoffentlich ein für allemal der Riegel geschoben. Gleichzeitig ist der Volksentscheid ein Auftrag, den beschrittenen Weg der KVG-Reform voranzutreiben und weitere Kosten bremsende Elemente im Schweizer Gesundheitswesen einzubauen.


Besonders erfreulich ist, dass sich das Stimmvolk von den Versprechen der Initianten auf sinkende Prämien und mehr Solidarität nicht blenden liess. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben erkannt, dass die Abschaffung der Wahlfreiheit zu Kostensteigerungen und Qualitätseinbussen geführt und eine neue Gesundheitssteuer vor allem den Mittelstand belastet hätte.

Nein zu mehr Staat in der Gesundheitspolitik
Die Schweizer Stimmbevölkerung will keine Einheitskasse und keine steuerfinanzierten Abenteuer. Sie wollte das Schweizer Gesundheitswesen nicht mit einem kompletten Systemumbau gefährden. Die Bevölkerung erwartet eine rasche Korrektur der bekannten Mängel und sichtbare Erfolge bei der Kostenentwicklung. Es gilt deshalb, den beschrittenen Weg der KVG-Reform mit mehr Kosten dämpfenden Elementen schnell voranzutreiben.

Die Sorgen der Bevölkerung über die ständig steigenden Krankenkassenprämien sind ernst zu nehmen. Ziel ist ein qualitativ hoch stehendes Gesundheitswesen zu einem bezahlbaren Preis für alle. Ein erster Schritt wurde mit dem Ausbau der Prämienverbilligung für Familien mit Kindern auf dieses Jahr hin gemacht.

Wahlfreiheit bleibt
Wir haben uns mit dem heutigen Abstimmungssonntag die Freiheit bewahrt, unsere Krankenversicherung und unser Versicherungsmodell selbst auszuwählen. Damit behält sich der Konsument und Prämienzahler weiterhin vor, mit seiner Entscheidung die Servicequalität und die Prämienhöhe im Gesundheitswesen mitzubestimmen.

Nein zu steuerfinanziertem Gesundheitswesen
Einer neuen Gesundheitssteuer und damit einer zusätzlichen Belastung des Mittelstands wurde eine klare Abfuhr erteilt. Damit bleibt es möglich, über die Anpassung der individuellen Wahlfranchise und die Wahl eines innovativen Versicherungsmodells (Managed Care) die Prämienhöhe selbst zu beeinflussen. Versicherte mit tiefen und mittleren Einkommen werden weiterhin gezielt mit der individuellen Prämienverbilligung entlastet.







zurück

Weitere Themen:
28.11.05 - 08:00
Global Eco-Tech Award für Häring

24.10.05 - 08:00
Überzogene Argumentation gegen «Sonntagsarbeit»

24.10.05 - 08:00
Wege aus der Sackgasse «Preiskampf»

24.10.05 - 08:00
Es lebe das Referendum...

24.10.05 - 08:00
Positives Signal aus dem Nationalrat

14.09.05 - 08:00
Braucht es in beiden Basel drei Wirtschaftsverbände?

14.09.05 - 08:00
Konstruktive Partnerschaft

14.09.05 - 08:00
Aldi und Lidl «ante portas» – Und nun?

14.09.05 - 08:00
Wer zahlt den Preis für Tiefstpreise?

05.09.05 - 08:00
2x JA zum Familienzulagen-Gesetz - Nein zur überrissenen SP-Initiative!

05.09.05 - 08:00
Überrissene SP-Forderung gefährdet Arbeitsplätze

01.09.05 - 08:00
Chance für mehr Wirtschaftswachstum

01.09.05 - 08:00
An der wirtschaftlichen Öffnung führt kein Weg vorbei

01.09.05 - 08:00
Gespenster aus der Region und der Schweiz vertreiben

01.09.05 - 08:00
Nicht nur «wollen» – sondern auch «tun»

< 4 5 6 7 8 9 10 >
Login «mykmu.org»
   Benutzer:
   Passwort:
Das Wetter in Liestal:
 
Sonnig
Aktuelle Temp.: 11 °C
Temperatur Min.: 10 °C
Temperatur Max.: 21 °C
Sonnig
zurück nach oben Seite drucken  Seite empfehlen  
AGB FAQ mykmu.org Sitemap Home