Wirtschaftskammer Baselland - Taten statt nur Worte
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Taten statt nur Worte
24.07.07 - 13:00 / Autor: Edi Borer (zVg.)

Pratteln - Mitte Juni feierte IKEA den offiziellen Beginn der Bauarbeiten für das neue Geschäftshaus im Prattler Gewerbegebiet Grüssen. Damit hat auch ein jahrelanger Rechtsstreit im Zusammenhang mit Parkplätzen, der von einer Autogegner-Organisation angezettelt worden war, ein vorläufiges Ende gefunden.


Neubau IKEA im Prattler «Grüssen» (Modellbild IKEA).

Neubau IKEA im Prattler «Grüssen» (Modellbild IKEA).

Mit der Grundsteinlegung setzt IKEA auch ein Zeichen zugunsten der Umwelt: Das bekannte schwedische Möbelhaus realisiert seinen Neubau, der in unmittelbarer Nähe zum bestehenden Einrichtungshaus liegt, nach MINERGIE-Standard.

Ökologisches Bauen hat Tradition
In der Schweiz setzt das Unternehmen bei Sanierungen und Neubauprojekten seit längerem auf ökologische Massnahmen. «Mit dem Geschäftshaus in Pratteln wird bereits das fünfte IKEA-Objekt in Folge nach MINERGIE-Standard verwirklicht», betont Hans Kaufmann, Direktor IKEA Immobilien AG. Speziell zu vermerken ist beim Neubau in Pratteln, dass die Wärmeerzeugung via Grundwasser erfolgen wird. Gekühlt wird das Haus mit minimalem Einsatz von elektrisch betriebenen Kältemaschinen, und die Gebäudehülle wird sehr wirkungsvoll isoliert.

IKEA ist bezüglich umweltgerechtem Bauen schweizweit richtungsweisend. Der schwedische Möbelkonzern unterstützt die MINERGIE-Philosophie «mehr Lebensqualität, tiefer Energieverbrauch»  aus Überzeugung. So werden die Neubauprojekte von IKEA als Gesamtsystem betrachtet: Gebäudehülle, Haustechnik, Heizung, Lüftung, Warmwasseraufbereitung – alles wird umfassend evaluiert und so eine optimale Energiebilanz angestrebt. Die ökologische Bauweise ist im Übrigen nicht nur sinnvoll, sondern auch lohnenswert: «Die höheren Baukosten sollen in weniger als zehn Jahren amortisiert sein», formuliert Kaufmann das Ziel für den Neubau.

In Rekordzeit bezugsbereit
Der Neubau in Pratteln soll gemäss der Bauherrin in einer Rekordbauzeit von rund zehn Monaten fertiggestellt sein. IKEA schafft damit rund 400 Arbeitsplätze in der Gemeinde. Die Mitarbeitenden aus verschiedenen IKEA-Geschäftsfeldern können künftig in einem freundlichen, hellen und topmodern ausgerüsteten Haus arbeiten. Nicht zuletzt schafft IKEA auch in wirtschaftlicher Hinsicht einen klaren Mehrwert für die Nordwestschweiz: Regionale Unternehmer profitieren in erster Linie vom Neubau.







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