Wirtschaftskammer Baselland - Der Bodenständige hob ab
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Der Bodenständige hob ab
19.07.07 - 10:30 / Autor: Mario Stoppa

Sissach - Der Kampf um den Baselbieter Ständeratssitz wurde seitens der bürgerlichen Parteien CVP, FDP und SVP so richtig auf der Sissacher Fluh lanciert: Ihr Kandidat - e. Regierungsrat Erich Straumann - stellte sich den Medien kompetent und humorvoll vor. Neben politischen Worten liess Straumann auch Taten folgen: In einem Heissluftballon schwebte er über die staunenden Journalisten hinweg. Für einmal hob der bodenständige Landwirt buchstäblich gen Himmel ab.


Gewiefter Polit-Fuchs: Erich Straumann machte auf der Sissacher Fluh nicht nur am Boden sondern auch in der Luft eine gute Figur.

Gewiefter Polit-Fuchs: Erich Straumann machte auf der Sissacher Fluh nicht nur am Boden sondern auch in der Luft eine gute Figur.
Gewiefter Polit-Fuchs: Erich Straumann machte auf der Sissacher Fluh nicht nur am Boden sondern auch in der Luft eine gute Figur.

Gewiefter Polit-Fuchs: Erich Straumann machte auf der Sissacher Fluh nicht nur am Boden sondern auch in der Luft eine gute Figur.

Gewiefter Polit-Fuchs: Erich Straumann machte auf der Sissacher Fluh nicht nur am Boden sondern auch in der Luft eine gute Figur.

Der Baselbieter SVP-Präsident und Wahlkampfleiter Dieter Spiess begrüsste die zahlreichen Journalisten und Vertreter der drei bürgerlichen Parteien CVP, FDP und SVP, welche sich oberhalb Sissach zur ersten Medienkonferenz im Rahmen der Ständeratswahl eingefunden hatten. Spiess informierte die Anwesenden, dass ein überparteiliches Komitee namens «Euse Erich in den Ständerat» gebildet wurde. Die Unterstützung aller drei bürgerlichen Kantonalparteien ist dem BüZa-Kandidat Erich Straumann gewiss, unterstrich der SVP-Präsident in seiner Ansprache.

Trümpfe blieben in Straumanns Ärmel
Schmunzelnd verglich e. Regierungsrat Erich Straumann den Wahlkampf in seinem Referat mit einem Jass: Am heutigen Tag sei es an der Zeit, die Karten zu verteilen – hinein gucken liesse er sich in dieselben aber nicht. Trotzdem vermochte es der ehemalige Vorsteher der Baselbieter Volkswirtschafts- und Sanitätsdirektion nicht zu unterlassen, einige Standpunkte bereits klar zu definieren. Er streifte insbesondere die Finanz-, Gesundheits- und Bildungspolitik.

Nicht nur die Staatsverschuldung ist Straumann ein Dorn im Auge, ebenso die Kostenexplosion im Gesundheitswesen. Er stellt deshalb das Obligatorium der Krankenversicherung in Frage, weil es das eigentliche Ziel verfehlt. Die Bildung bezeichnete der bürgerliche Ständeratskandidat als den einzigen Schweizer «Rohstoff». Dem sei Sorge zu tragen. Nur so viel Geld ausgeben, wie herein kommt, lautet ein weiterer Grundsatz Straumanns, den er in seinem Elternhaus in Wintersingen gelernt hatte.

Familie und KMU als Rückgrat
In Bern will Straumann den Kanton Baselland und die Anliegen der Baselbieter Bevölkerung stark und kompetent vertreten. Die Familie bezeichnete der e. Regierungsrat als soziales Rückgrat der Gesellschaft und die KMU als wichtiges Rückgrat der Wirtschaft. Sie sichere und schaffe zahlreiche Arbeitsplätze. Deshalb unterstütze er auch die Unternehmenssteuerreform II, welche die Firmen entlasten würde.

Straumann nahm Kurs auf Bern
Ständeratskandidat Straumann bewies mit seinem Auftritt ob Sissach einmal mehr, dass er ein senkrechter, integrer und hochanständiger, aber auch ein gewiefter Politiker ist. Dass der sonst so Bodenständige aber auch echt abzuheben vermag, bewies er nach seinen Ausführungen: Er bestieg gut gelaunt einen Heissluftballon und schwebte über der staunenden Journalistenschar hinweg. «Es geht Richtung Bern», rief Erich Straumann lachend, während der Ballonkorb langsam, aber stetig in die Höhe schwebte.







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