Investition in die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Basel-Landschaft
26.11.07 - 11:30 / Autor: Landrat Christoph Buser, lic.rer.pol.
Liestal - «Besser spät als nie»: So etwas könnte das Motto lauten, nach welchem der Baselbieter Souverän gestern Sonntag der dringend notwendigen Milderung der Steuerbelastung für Unternehmen mit 61.2 Prozent deutlich zugestimmt hat. Das überparteiliche Komitee JA zur Unternehmenssteuerreform ist über dieses deutliche Resultat hocherfreut und dankt den Baselbieter Stimmberechtigten für dieses klare Verdikt. Damit gewinnt der Wirtschaftsstandort an zukunftsgerichteter steuerlicher Standortattraktivität, was wiederum der nachhaltigen Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen im Baselbiet dient. Mit der Annahme dieser Vorlage beweist die Baselbieter Stimmbevölkerung einmal mehr ein feines Gespür für wirtschaftspolitische Fragestellungen. Die Nein-Kampagne der Linken und einzelner Gemeinden hat hingegen kein Echo gefunden.

Mitentscheidend für die klare Zustimmung: das entschlossene Engagement des breit abgestützten, überparteilichen Komitees. |  |
Die letzte steuerliche Entlastung der Baselbieter Unternehmen liegt schon mehr als 25 Jahre zurück. In der Zwischenzeit hat der Steuerwettbewerb zwischen den Kantonen stark an Intensität zugelegt. Der Kanton Basel-Landschaft stand im gesamtschweizerischen Vergleich bei der Steuerbelastung von Unternehmen bisher auf dem schlechten 22. Platz (von 26 Kantonen). Mit der Zustimmung zur Unternehmenssteuerreform verbessert sich diese wirtschaftspolitisch belastende Situation für unseren Kanton erheblich. Das Baselbiet darf sich im Vergleich zu den Nachbarkantonen nun als Wirtschaftsstandort mit gleich langen Spiessen profilieren.
Entscheidend für den klaren Ja-Stimmenanteil von über 61 Prozent waren einerseits die massvolle Vorlage des Regierungs- und Landrates und andererseits ein entschlossen und engagiert geführter Abstimmungskampf eines breit abgestützten, überparteilichen Komitees. Das überparteiliche Komitee «JA zur Unternehmenssteuerreform» ist erfreut, dass es gelungen ist, eine sehr klare Zustimmung zur Reform zu erreichen. Nach der Annahme der kantonalen Vorlage gilt es nun das Augenmerk auf die schweizweite Unternehmenssteuerreform zu richten, über welche das Schweizer Stimmvolk am 24. Februar 2008 zu befinden hat.
weiterführende Links:www.steuerreform-bl.ch
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