Aesch muss diese Chance packen
27.05.09 - 12:29 / Autor: Rolf Blatter
Seit der Eröffnung der H18 vor knapp 30 Jahren leidet Aesch – trotz Umfahrung – unter wachsenden Verkehrsimmissionen. Die Leidtragenden sind die Anwohner im Zentrum, insbesondere aber auch die dort tätigen Fachhandelsgeschäfte.

Rolf Blatter Mitglied des Zentralvorstandes der Wirtschaftskammer Baselland |  |
Hinzu kommt, dass laut einer Umfrage der Gemeindebehörden rund die Hälfte der Aescher Einwohner ihre Einkäufe ausserhalb der Gemeinde tätigt. Damit besteht für diese Konsumenten auch keine Motivation, die Fachgeschäfte im Dorfkern zu berücksichtigen. Ein Teufelskreis! Dieser Teufelskreis für die Entwicklung von Aesch und seiner KMU-Wirtschaft soll nun mit dem Ausbau des Gewerbegebietes «Aesch Nord» mit wichtigen Investitionen – auch zum Einkaufen – sowie in Verbindung mit dem zwingend erforderlichen H18-Vollanschluss Nord und dem Halbanschluss Angenstein endlich durchbrochen werden. Das Ziel ist es, neue KMU und neue Wohnbevölkerung (also auch zusätzliche Steuererträge) zu gewinnen, aber für die Aescher auch die Einkaufssituation zu verbessern. Von dieser Synergie profitiert auch der Fachhandel im Zentrum. Diese Chance muss Aesch auf jeden Fall packen!
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