Chancengleichheitspreis: "Das heisse Eisen" goes to...
19.11.09 - 03:28 / Autor: Simon F. Eglin
Die Organisation ARIP mit der Aktion «Respekt ist Pflicht – für alle» und das Fussballteam «Basel Frauen U18» teilen sich den diesjährigen Chancengleichheitspreis «das heisse Eisen». Die Regierungen von Baselland und Basel-Stadt sind dem Vorschlag der Jury – mit Beteiligung der Wirtschaftskammer Baselland – gefolgt.

Die Preisträgerinnen mit Guy Morin und Adrian Ballmer |  |
«Respekt ist Pflicht!», so das Motto der Organisation ARIP, die seit drei Jahren mit einer Plakataktion auf sich aufmerksam macht, in der Mädchen ab 13 Jahren abgebildet werden, die sich dezidiert zu ihrer Freiheit und gegen Belästigungen aller Art äussern. Mehrere Darstellerinnen der ersten Plakat-Generation waren an der diesjährigen Preisverleihung im Hotel Engel in Liestal anwesend und übernahmen auch gleich die einleitende Moderation vor der Preisvergabe durch Regierungsrat Adrian Ballmer und den Basler Stadtpräsidenten Guy Morin.
Hoffnungsvolle Talente
Die grössere Schar von jungen Frauen stellten hingegen die zweiten Preisträgerinnen: das Team «Basel Frauen U18», das neu dem FC Basel angehört und dementsprechend in Rot-Blau aufläuft. Während der Preisvergabe wurden im Hintergrund passende Szenen der Preisträgerinnen eingeblendet – sprich: die zahlreichen Plakatmotive von ARIP sowie Szenen aus den Trainings der Fussballerinnen, die eindrücklich unter Beweis stellten, welche Talente sich in den Reihen dieser «Frauschaft» bewegen.
Prämie wird geteilt
Professionell durch den Abend führte Ruth Widmer von der Theaterfalle Basel, die auch gleich das Versprechen abgab, baldmöglichst ein Ligaspiel des Fussballerinnen-Teams mitzuverfolgen. Sowohl Regierungsrat Adrian Ballmer als auch Guy Morin brachten in ihren Reden zum Ausdruck, wie wichtig die Signalwirkung des «heissen Eisens» sei für weitere Projekte mit ähnlichen Zielen. Beide Preisträgerinnen erhalten je 10'000 Franken, die neue Möglichkeiten schaffen sollen.
zurück
|