«KMU Networking-Grill» 2018

Türöffnung
Ort
Augusta Raurica, Augst
Anmeldeschluss

«KMU Networking-Grill» 2018

Die Impressionen

Der spätsommerliche Grillplausch der Wirtschaftskammer Baselland erfreut sich ungebrochener Beliebtheit. Mehr als 500 Gäste genossen am Mittwochabend, 22. August 2018, am KMU Networking-Grill das von Jenzer Fleisch & Feinkost gelieferte und von «Big Boys Barbeque» zubereitete Fleisch. Zum zweiten Mal kamen die Besucherinnen und Besucher in den Genuss von Kaffee und Dessert. Dies dank der Dulcia-Sponsorin Basler Versicherung AG. Im Rahmen des Events erneuerten Vertreterinnen und Vertreter der Konferenz der Baselbieter Gewerbe- und Industrievereine (KGIV) die vor vier Jahren unterzeichnete Polit-Charta. Dies mit dem Ziel, die Interessen der KMU-Wirtschaft stärker in die Politik einfliessen zu lassen. Zuvor hatte der Wirtschaftsrat getagt und die Parolen für die Vorlagen des Abstimmungssonntags vom 23. September 2018 gefasst.

«Wir KMU-ler müssen stärker aktiv in die Politik eingebunden werden. Das ist das Ziel der Polit-Charta», sagte Wirtschaftskammerpräsident Andreas Schneider in seinem Referat am KMU Networking-Grill, der am Mittwochabend, 22. August 2018, in Augusta Raurica über die Bühne ging.

Die Polit-Charta, welche von Vertreterinnen und Vertretern der Baselbieter Konferenz der Gewerbe- und Industrievereine (KGIV) bereits 2014 unterzeichnet wurde, ist am spätsommerlichen Netzwerkanlass der Wirtschaftskammer erneuert worden. Die Charta sieht konkrete Massnahmen vor, um den Baselbieter KMU mehr Gewicht in der Politik zu verschaffen. Dazu gehört eine allgemeine politische Sensibilisierung durch regelmässige Treffen von Gewerblerinnen und Gewerblern mit politischen Instanzen und Parteien – und damit verbunden eine gute Vernetzung der Gewerbe- und Industrievereine mit der Politik. Ausserdem soll der politische Nachwuchs durch die Gewerbe- und Industrievereine gefördert werden. «Wenn wir wollen, dass unsere KMU-Anliegen auch künftig Gehör finden, dann müssen wir Gewerbler uns zu Wort melden. Und dann müssen wir unsere Leute in die Politik bringen und uns engagieren», sagte Andreas Schneider.

In seinem Referat ging der Wirtschaftskammerpräsident auch auf die vielen Erfolge des Baselbieter KMU-Dachverbands ein. Wann immer den KMU der Schuh drückt, wird die Wirtschaftskammer aktiv. So war dies auch der Fall im Bereich der Schwarzarbeitskontrolle: «Mit grossem Einsatz und viel Geschick ist es der Wirtschaftskammer gelungen, für gleichlange Spiesse auf den Baustellen zu sorgen. Die Verhältnisse auf den Baselbieter Baustellen haben sich für unsere Mitglieder seither massiv verbessert und es herrschen faire Bedingungen für alle.» Als weiteres Beispiel bezeichnete Andreas Schneider die Berufsbildung. Die umfangreichen Aktivitäten der Wirtschaftskammer suchen in der Schweiz ihresgleichen. So ist beispielsweise die von der Wirtschaftskammer organisierte Berufsschau die grösste, die es gibt. «Damit trägt die Wirtschaftskammer wesentlich dazu bei, die für ihre Mitglieder so dringend benötigten Fachkräfte auf dem neuesten Stand auszubilden und zur Verfügung zu stellen», sagte Andreas Schneider.

Auch beim Thema Verkehr gäbe es ohne den Einsatz der Wirtschaftskammer keinen Schönthaltunnel auf der A22, die Rheinstrasse würde zu einem Feldweg zurückgebaut. «Am Schänzli-Tunnel müssten unsere Mitglieder länger und noch mehr im Stau stehen und eine gemeinsame Gewerbeparkkarte für Baselland und Basel-Stadt wäre bis heute nicht realisiert», sagte Andreas Schneider. «Deshalb setzen sich unsere Vertreter im Landrat konsequent für die KMU-Wirtschaft ein. So ist es beispielsweise kürzlich erst gelungen, hartnäckig und mit Beharrlichkeit das neue Denkmal- und Heimatschutzgesetz von utopischen Zwängen zu befreien», so Schneider. «Jetzt können wir unsere schönen Baselbieter Dorfkerne einfacher aufwerten. Viele Rückmeldungen unserer Mitglieder zeigen, dass jetzt auf die Fachleute aus der Praxis gehört wird.»

Parolenfassung des Wirtschaftsrats
Traditionellerweise befasste sich der Wirtschaftsrat vor dem KMU Networking-Grill mit den Vorlagen des kommenden Abstimmungssonntags vom 23. September 2018. Das Parlament der Wirtschaftskammer Baselland fasste KEINE Parole zur sogenannten Velo-Initiative. Je die NEIN-Parole wurde gefasst zur Volksinitiative vom 26. November 2015 «Für gesunde sowie umweltfreundlich und fair hergestellte Lebensmittel (Fair-Food-Initiative)» sowie zur Volksinitiative vom 30. März 2016 «Für Ernährungssouveränität. Die Landwirtschaft betrifft uns alle». Für den Gegenvorschlag zur formulierten Gesetzesinitiative «für eine faire steuerliche Behandlung der Wohnkosten (Wohnkosten-Initiative)» hat der Wirtschaftsrat die JA-Parole gefasst. Diese kantonale Vorlage gelangt am 25. November 2018 zur Abstimmung.

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