Entschädigungen für Prüfungsexpertinnen und -experten werden erhöht

Newsbeitrag

Entschädigungen für Prüfungsexpertinnen und -experten werden erhöht

Wirtschaftskammer begrüsst Entscheid der Regierung

Der Regierungsrat hat die Entschädigungen für Prüfungsexpertinnen und -experten bei beruflichen Qualifikationsverfahren erhöht. «Die Qualität der Abschlüsse der Berufsbildung ist dem Regierungsrat ein wichtiges Anliegen», heisst es in der Medienmitteilung der Baselbieter Regierung. Die Wirtschaftskammer Baselland begrüsst den Entscheid.

Die Baselbieter Regierung hat die «Verordnung über die Vergütung von Mandaten an unselbständig Erwerbende» angepasst. Rückwirkend auf den 1. Januar 2019 erhalten Chefexpertinnen und Chefexperten im Kanton Basel-Landschaft für ihre Arbeiten bei den beruflichen Qualifikationsverfahren (ehemals Lehrabschlussprüfung) neu eine Stundenentschädigung von 60 Franken. Der Stundenansatz für Expertinnen und Experten beträgt neu 45 Franken. Die bisherigen Ansätze lagen bei 41 beziehungsweise 21 Franken pro Stunde.

«Mit den neuen Entschädigungen erfolgt eine Angleichung an die seit Jahren für Expertinnen und Experten bei Maturaprüfungen an Gymnasien geltenden Entschädigungen», heisst es in den Mitteilungen des Regierungsrats vom vergangenen 14. Mai. Expertinnen und Experten an Maturaprüfungen erhalten 55 Franken pro Stunde.

Der Regierungsrat gleicht die Entschädigungen damit auch an jene im Kanton Basel-Stadt an, der bereits im vergangenen Jahr eine Anpassung vorgenommen hat. Die Qualifikationsverfahren werden in manchen Berufen von Expertenteams aus beiden Kantonen durchgeführt. Eine Gleichsetzung der Stundenansätze sei deshalb zielführend und liege aufgrund der wichtigen Arbeit der Expertinnen und Experten ganz im Interesse des Regierungsrats, teilt dieser weiter mit.

Mit der Erhöhung der Entschädigungen für Prüfungsexpertinnen und -experten reagiert der Regierungsrat auf eine Motion von Landrat Markus Meier, ehemaliger Stv. Direktor der Wirtschaftskammer Baselland. Die Motion wurde am 31. Mai 2018 vom Baselbieter Kantonsparlament einstimmig überwiesen.

Do. 16. Mai 2019