Allgemeine Informationen zum Coronavirus

Allgemeine Informationen zum Coronavirus

 

Ansteckung:

Die Übertragung des neuen Coronavirus geschieht vor allem durch Tröpfcheninfektion: Beim Niesen oder Husten gelangen Viren von einem Menschen auf die Schleimhäute von Nase, Mund und Augen eines anderen Menschen. Die ausgeschiedenen Viren überleben einige Stunden in winzigen Tröpfchen auf Händen oder Oberflächen (Türklinken, Knöpfe etc.). In aller Regel ist ein enger Kontakt (weniger als 2 Meter über mehr als 15 Minuten) mit einer infektiösen Person erforderlich.

Symptome:

  • Fieber;
  • Husten;
  • Atemnot;
  • Muskelschmerzen;
  • Müdigkeit;
  • Einige Erkrankte haben auch Probleme mit der Verdauung oder den Augen (Bindehautentzündung);
  • Seltenere Symptome: Auswurf, Kopfschmerzen, Bluthusten, Durchfall.

> Mitarbeitende mit verdächtigen Symptomen sollten unbedingt zu Hause bleiben!

 

Allgemeine Schutzmassnahmen

  • Befolgen der Empfehlungen des BAG (https://bag-coronavirus.ch/)
  • Sicherstellung der konsequenten Einhaltung der personenbezogenen Hygienemassnahmen (v. a. Händewaschen). Die entsprechenden Vorkehrungen sollen am Arbeitsplatz getroffen werden.
  • Arbeitnehmende sollen, falls betrieblich möglich, gegenseitig Abstand halten, beispielsweise durch Schaffung von räumlichen Anpassungen, Office-Splitting, Telearbeit/Home Office, etc.
  • Nicht empfohlen wird den Arbeitnehmenden, Masken zu ihrem Schutz zu tragen. Ausnahmen bilden Arbeiten, wo eine Maske aus anderen betrieblichen Gründen getragen werden muss, z. B. beim Gesundheitspersonal und dem Betreuungspersonal von besonders gefährdeten Personen.
Schutzmassnahmen für besonders gefährdete Personen 
  • Das Fernbleiben vom Arbeitsplatz soll dann in Betracht gezogen werden, wenn betrieblich keine Distanzierung oder eine andere zeitlich begrenzte Beschäftigung für besonders gefährdete Personen möglich ist, die einem erhöhten Ansteckungsrisiko am Arbeitsplatz ausgesetzt sind.
Weitere Empfehlungen für die Arbeitswelt
  • Um eine Überlastung der Gesundheitseinrichtungen zu vermeiden, soll Kulanz bei der Einforderung eines Arztzeugnisses gelten. Es soll frühestens ab dem 5. Tag eingefordert werden.
  • Die Mitarbeitenden sind über persönliche und arbeitsplatzbezogene Schutzmassnahmen zu informieren und diese sind an die jeweils aktuellen Empfehlungen des BAG anzupassen.
  • Zudem sollen Mitarbeitende darauf hingewiesen werden, das Reisen im öffentlichen Verkehr zu vermeiden.
  • Arbeitgeber sollen die Arbeitszeiten ihrer Angestellten so flexibel wie möglich gestalten, damit Stosszeiten vermieden werden können.
  • Das Betriebskontinuitätsmanagement (Business Continuity Management, BCM) soll jetzt aktiviert werden. Als Grundlage steht bspw. das Handbuch für die betriebliche Vorbereitung (Pandemieplan) sowie die FAQ vom SECO zur Verfügung.

Wie lange dauert die Inkubationszeit?

Die «Inkubationszeit» des neuen Coronavirus, das heisst die Zeitspanne zwischen der Ansteckung und dem Auftreten der ersten Symptome, beträgt in der Regel etwa drei bis sieben Tage, kann aber laut dem Robert-Koch-Institut und der Weltgesundheitsorganisation bis zu 14 Tage betragen.

Hilft eine Atemschutzmaske als Schutz gegen das Coronavirus?

Atemschutzmasken helfen nur begrenzt gegen eine Ansteckung mit dem Coronavirus. Viel wichtiger: Eine gute Handhygiene.
Gesunde Personen müssen im öffentlichen Raum keine Hygienemasken tragen. Denn Masken schützen gesunde Personen im öffentlichen Raum nicht ausreichend vor einer Ansteckung mit dem neuen Coronavirus. Sollten Sie jedoch Krankheitssymptome wie Atemwegsbeschwerden, Husten oder Fieber haben und müssen das Haus verlassen (zum Beispiel für Arztbesuch), dann können Sie andere vor einer Ansteckung schützen, indem Sie eine Hygienemaske tragen.

Empfehlungen für Reisende:

  • Die Behörden empfehlen auf alle nicht dringenden Reisen ins Ausland zu verzichten.
  • Am Montag, 16. März, schliesst Deutschland die Grenzen zu der Schweiz. Berufspendler sind von der Schliessung NICHT betroffen.
  • Ab Samstag, 14. März, werden alle Reisen von Europa in die USA für die nächsten 30 Tage ausgesetzt. Die Regelung gilt für alle Schengenstaaten. Somit sind 26 europäische Länder davon betroffen, darunter auch die Schweiz.
  • Der Bundesrat hat Einreisebeschränkung für Italien beschlossen. Grundsätzlich werde allen Personen aus Risikoländern die Einreise in die Schweiz verweigert. 

Informationen für Reisende gibt es unter: Savetravel
Infoline für Reisende +41 58 464 44 88 (täglich 24 Stunden)

Infoline Coronavirus:

+41 58 463 00 00, täglich 24 Stunden

Beachten Sie: Diese Infoline bietet keine medizinische Beratung an. Aufgrund der grossen Nachfrage kann es zu längeren Wartezeiten kommen.
Das Informationsbedürfnis auf der Infoline des Bundesamts für Gesundheit (BAG) ist aktuell sehr gross. Es kann zu längeren Wartezeiten kommen.

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Die Wirtschaftskammer Baselland steht im Kontakt mit der Kantonalen Krisenorganisation Basel-Landschaft (KKO) und informiert ihre Mitglieder bei Veränderungen über kmu.org laufend. 

- Stand 16.03.2020 - 12:00 Uhr - 

So. 15. März 2020