Newsletter 9/21, Bundesrat: Nationale Impfwoche, aber keine Gutscheine

Newsletter 9/21, Bundesrat: Nationale Impfwoche, aber keine Gutscheine

Der Bundesrat hat an seiner heutigen Sitzung die Inhalte der geplanten Impfoffensive konkretisiert. 

Um weitere Personen dazu zu bewegen, sich impfen zu lassen, plant der Bundesrat gemeinsam mit den Kantonen eine Impfwoche vom 8. bis zum 14. November. Zusätzliche mobile Beratungs- und Impfstellen sollen einen niederschwelligen Zugang zur Impfung ermöglichen. Schliesslich finanziert der Bund die Bereitstellung von Beraterinnen und Beratern durch die Kantone, um auf das Bedürfnis von noch nicht geimpften Personen nach Information einzugehen. Aufgrund der Konsultationsergebnisse wurde auf die Möglichkeit verzichtet, Personen, die jemanden von der Impfung überzeugen konnten, mit einem Gutschein zu belohnen. Diese Impfoffensive kostet den Bund maximal 96,2 Millionen Franken.

Im Vergleich mit anderen europäischen Ländern verzeichnet die Schweiz mit 71,2 Prozent vollständig geimpften Personen ab 18 Jahren weiterhin eine tiefe Impfrate, teilt der Bundesrat mit. Man brauche noch 1 Million Schweizer und Schweizerinnen, die sich impfen lassen würden. Danach sei man auf einem ähnlichen Niveau wie die Nachbarn, sagte Bundesrat Alain Berset an einer Medienkonferenz. Nach dem heutigen Kenntnisstand sollte die Impfrate – ohne Einrechnung der bereits genesenen Personen – bei den über 65-Jährigen bei circa  93 Prozent und bei den 18- bis 65-Jährigen bei 80 Prozent liegen, damit die geltenden Massnahmen aufgehoben werden können, heisst es in der Medienmitteilung des Bundesrates.

Hier geht es zur Medienmitteilung des Bundesrates.

Mi. 13. Oktober 2021