Ein Festival der beruflichen Vielfältigkeit

Ein Festival der beruflichen Vielfältigkeit

Die Berufsschau war unter besonderen Umständen ein umfassender Erfolg

Fünf Tage lang stand die Baselbieter Berufsbildung im Fokus. An der 13. Berufsschau zeigten 102 Ausstellende an 68 verschiedenen Ständen rund 250 Berufs- und Ausbildungswege, die junge Menschen in ihrer Zukunft einschlagen können. Tausende von Schülerinnen und Schülern (angemeldet waren rund 600 Schulklassen), aber auch Eltern und Menschen aus dem Umfeld der künftigen Lernenden nutzten die attraktive Gelegenheit, Berufe live bei der Arbeit kennenzulernen, Fertigkeiten auszuprobieren, Experimente einzugehen und sich direkt bei Menschen, die diese Berufe erlernen oder ausüben, über die einzelnen Wege zu informieren.

Grosse Dankbarkeit

«Die jungen Leute haben diese Plattform nicht nur verdient, sondern sie in den vergangenen Tagen auch intensiv genutzt. Das Bedürfnis war gross und alle waren dankbar für diese Möglichkeit», resümierte Urs Berger, Leiter Berufsbildung bei der Wirtschaftskammer Baselland und Präsident des 19-köpfigen Organisationskomitees, die diesjährige Auflage der Berufsschau. Seinem Team war es zu verdanken, dass in der fast zweijährigen Vorbereitungszeit trotz den Schwierigkeiten rund um die Covid-19-Krise an der physischen Durchführung der Berufsschau mit Optimismus und Hartnäckigkeit festgehalten wurde. «Der Aufwand hat sich in jeder Hinsicht gelohnt», sagt Berger zum Abschluss. An der Berufsschau wurde die Zertifikatspflicht für über 16-jährige Besuchende und zusätzlich eine generelle Maskenpflicht durchgesetzt.

Topleistung der Ausstellenden

Der Qualität tat dieser Umstand keinerlei Abbruch – im Gegenteil. Sowohl die sehr initiativen Ausstellerinnen und Aussteller (Berger: «Sie haben eine Topleistung erbracht») wie auch die wissbegierigen Besuchenden profitierten von diesem direkten Austausch und den wertvollen Erfahrungen anlässlich der Berufsschau, die ihnen bei der Entscheidungsfindung für ihre künftigen Berufswege wichtige Grundlagen lieferten. «Es war eindrücklich, wie alles reibungslos ablief, wie Hand in Hand gearbeitet wurde. Und die Disziplin der Schulklassen war vorbildlich», so Berger.

Die Berufsschau 2021 auf dem Liestaler Frenkenbündtenareal ist diesmal ohne jegliche Nutzung von bestehenden Bauten in einer Zeltlandschaft mit drei Erlebniswelten gebaut worden. Innerhalb dieser Erlebniswelten konnten die Jugendlichen offen navigieren – das Ausstellungskonzept führte sie ganz automatisch von einem Highlight zum nächsten.

Viel Prominenz bei Eröffnung

Zur Eröffnung am 27. Oktober 2021 in der Militärhalle Liestal waren Nationalratspräsident Andreas Aebi, die Baselbieter Ständerätin Maya Graf, die Nationalrätinnen Florence Brenzikofer, Daniela Schneeberger und Sandra Sollberger, Landratspräsidentin Regula Steinemann, Regierungspräsident Thomas Weber und Bildungsdirektorin Monica Gschwind sowie der Liestaler Stadtpräsident Daniel Spinnler vor Ort und unterstrichen auch von der politischen Seite die Bedeutung der Berufsschau in der Berufsbildungslandschaft des Kantons Basel-Landschaft. Der Kanton hatte den Anlass mit einem Beitrag von CHF 900'000 unterstützt. Der Dank geht auch an die Berufsverbände, die Ausstellenden, die Stadt Liestal und das eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (SBFI).

Nach der Berufsschau ist vor der Berufsschau: die nächsten Auflagen sind bereits terminiert, vom 25. bis 29. Oktober 2023 in Pratteln und vom 22. Bis 26. Oktober 2025 wiederum in Liestal.

Impressionen der Berufsschau in unserem Film und unseren Fotos

 

Mo. 1. November 2021